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Resilienztraining mit Kindern

Der Erfolgsdruck ist schon lange auch bei unseren Kindern angekommen.
Fast jeder zweite Schüler der mittleren Klassenstufen leidet unter Stress. In einer Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit gaben 43 Prozent der Kinder und Jugendlichen der Jahrgangsstufen fünf bis zehn an, dass ihnen die Belastung in der Schule zu viel ist. 1

Der Druck sehr gute Noten schreiben zu müssen (Abitur), einen hohen Schulabschluss zu erreichen (Studium) und sich für einen ertragreichen Beruf zu entscheiden (überdurchschnittliches Einkommen) gehören zum Standard oder sog. Must have.

Viele Kinder haben einen vollen Terminplan und verbringen die kurze freie Zeit überwiegend mit ihren Handys oder Tablets. Der Begriff ‚Freizeitstress‘  steht direkt neben dem Wort ‚Schulstress‘.
Kommunikation findet weitesgehend über diese Medien statt. Die Zeiten, in denen ein persönliches Gespräch als Möglichkeit etwas über andere Menschen zu erfahren stattfand, gehören schon lange der Vergangenheit an, wie auch je nach Wohnsituation das früher übliche freie Spielen draußen und zwanglose Treffen mit Nachbarskindern. Der Druck immer online sein zu müssen, um nichts zu verpassen, ist bei vielen alltäglich.

Fazit: die Belastung in Schule und Studium wird immer größer, die Möglichkeit der freien Entfaltung immer geringer und die anfänglichen Symptome wie Schlafstörungen, Kopf- und Bauchschmerzen werden oft zu spät mit Stress in Verbindung gebracht und/oder versucht mit Medikamenten „zu beheben“.

Ziel des Resilienztrainings ist es, den Tagesablauf so zu strukturieren, dass dieser lebbar wird, d.h. zu lernen eine Balance zu schaffen zwischen den Anforderungen des Alltags und dem, was Körper und Seele benötigen.
Wenn das zur Routine geworden ist, kann diese Balance gehalten werden und die Aufgaben können zur eigenen Zufriedenheit erledigt werden.

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