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Manchmal neigt man dazu, unangenehme Entscheidungen auf die Seite zu legen.

Je unangenehmer das Thema, desto länger liegt es auf der langen Bank. Vielleicht liegen da auch noch ältere unbearbeitete Dinge, die wir uns nicht ansehen wollen und so häufen sich nicht nur diese Stapel, sondern auch die immer mal wiederkehrenden körperlichen Symptome wie Schlafstörungen usw. Nun noch eine Entscheidung treffen zu können wird sowohl durch negative Glaubenssätze und Ängste (Das geht sowieso wieder schief), als auch durch allgemeine Unsicherheiten (Ich kann mich  nicht zu dieser Entscheidung durchringen und Was denken die anderen) zu einem Hürdenlauf.

Unsere Phantasie kennt keine Grenzen dabei, uns selbst Steine in den Weg zu legen, uns die schlimmsten Szenarien auszumalen (Gedankenbilder) und die bekannte Maus-Elefanten-Situation entstehen zu lassen. Der Zeitpunkt ist überschritten und lässt die überfällige Auseinandersetzung mit der Thematik als unüberwindbare Hürde erscheinen.

Was müsste sich verändern, um die Entscheidung früher treffen zu können?

Man hat die Erfahrungen eines ganzen Lebens im Gepäck, stellt seine Warn- und Verbotsschilder selbst auf, weil man seine Stärken und Schwächen kennt. Man weiß, wo größere Gesteinsbrocken liegen, die man nicht wegräumen, aber umgehen bzw. überklettern kann, wo ein Abhang zu steil ist und man Gefahr läuft abzurutschen oder wo der Weg ein Ende hat und alle weiteren Versuche auf dieser Linie sinnlos sind und im Nichts enden.

Kleine unbekannte Abzweigungen müssen erforscht und neue Türen müssen geöffnet werden, was auch dringend notwendig ist, da sonst die Tristesse Einzug hält und somit ein vorzeitiges Ende der Wanderschaft bedeutet und uns keine neuen Erfahrungswerte eröffnen.

Um sich aus dem Dschungel des Gedanken-/Gefühlschaos befreien zu können, hilft es oft sich erst einmal zurückzulehnen und „sich auf eine Wolke“ zu setzen, um sich und das Chaos von oben zu betrachten und somit eine klare Sicht auf die Verhältnisse zu bekommen.

Um Hilfe zu bitten, ist auch eine gute Idee, denn es ist völlig normal manchmal den Überblick zu verlieren, wenn eins zum anderen kommt.

siehe auch  Blogtext  https://www.d-lejeune-coaching.de/neu-anfang/

2 Kommentare

    1. Die Wolke ist nur ein mögliches Bild, manche fühlen sich auf einem Berg sicherer.
      Wichtig ist es, den Kopf für einen Moment frei zu machen, das Gedanken-Karussell anzuhalten und die Möglichkeit zum Handeln wieder zu erlangen.

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